Freitag, 9. Dezember 2011

Saunaholz Teil 2

Geeignete Holzsorten für den Innenbereich (Sitzbänke, Inneinrichtung)

Wegen des günstigen Preises wird oft Fichte verwendet. Aber bitte Vorsicht: Zum einen besitzt dieses Holz einen hohen Harzanteil, ist nicht frei von Splittern und bei Billigware ist somit eine bestimmte Verletzungsgefahr gegeben. Zum anderen leitet Fichte die Wärme sehr stark, so dass ab ca. 90 Grad Celsius das schmerzhaft für die anlehnenden Körperteile sein kann.

Weitere Hölzer für den Innenbereich sind Espe, Pappel und Abachi.
Die Pappel stammt aus Eurasien und Nordamerika und ist ein Weichholz. Das Abachiholz hingegen kommt aus Afrika. Dennoch kann es, obwohl es ein exotisches Tropenholz ist, ungehindert für die Sauna genützt werden. Wegen seiner ebenfalls geringen Festigkeit ist es generell als Bauholz nicht geeignet und wird deswegen weniger „geschlagen“. Durch seinen „weichen“ Komfort laden Sitzbänke und Liegeflächen aus Abachi im Saunabereich zum Wohlfühlen ein.

Relativ wenig wird noch das Thermoholz genutzt. Eigentlich spricht aber alles für dessen Nutzung: Durch die Hitzebehandlung ist es resistent gegen Fäulnis und Pilzbefall. Es hat eine sehr geringe Wasseraufnahmefähigkeit, was besonders im Nassbereich eine wichtige Eigenschaft ist. Und außerdem hat es eine edle glänzende Optik. Wegen des höheren Aufwandes der Herstellung, der Bequemlichkeit der Hersteller und der Unkenntnis der Kunden ist allerdings die Popularität noch wenig ausgeprägt.

Abschließend sollten Sie noch darauf achten, dass Sie Ihr Holz für die Sauna am besten aus der Stammmitte, aus dem Kernholz, verwenden. Das Kernholz ist wesentlich fester und stabiler und hat einen geringeren Harz- und Astanteil als das Holz von den „Außenwänden“.

Viel Spaß in und mit Ihrem puutavara!
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