Freitag, 13. Januar 2012

Gartenhaus Dachformen Teil 4

Pultdach/ Doppelpultdach

Pultdach

Pultdächer haben nur eine zu einer Seite geneigte Dachfläche. Dadurch, dass sie einem Pult ähnlich sehen, haben sie ihren Namen bekommen und zählen zu den einfacheren Dachformen. Im Gegensatz zum Flachdach besitzt das Pultdach eine Neigung von mehr als 10 Grad. Die obere Kante ist der First, die untere die Traufe. An beiden Seiten des Daches befindet sich jeweils der Ortgang, der die Fläche seitlich abschließt. Er ist sozusagen die Stirn des Hauses, der die Traufe mit dem First verbindet.
Die Dachflächen können sowohl eben, gekrümmt oder gebrochen gebaut sein. Dies hat den Vorteil, dass Schmutz, Regen und Schnee schnell vom Dach entfernt werden können. Regenwasser lässt sich dadurch auch zum weiteren Gebrauch einfach auffangen. So ist das Gartenhaus mit Pultdach besonders wegen seiner Kosten- und Energieeffizienz sehrt beliebt. Das Dach kann wegen der nur leichten Neigung genutzt und mit unterschiedlichen Materialien bedeckt oder bepflanzt werden (z.B. Schiefern, Teer, Bitumen, Metall; Dämm- und Kiesschichten). Wegen seiner einseitigen Neigung kann man sogar sehr gut eine Photovoltaik- Anlage auf dieser Dachform installieren.

Doppelpultdach

Ähnlich wie beim Halbtonnendach ist das Doppelpultdach, auch Stufendach oder versetztes Pultdach genannt, durch seine gegenläufig versetzten Dachschrägen gekennzeichnet. Zwei Pultdächer mit gleicher Neigung werden entgegengesetzt gebaut. Dadurch kann das Haus mit einem zusätzlichen Fenster ausgestaltet werden und bietet größere Möglichkeiten der individuellen Gestaltung. Durch die Aussparungen kann ein zusätzlicher Stauraum unter dem Dach generiert werden. Die Fassade ist ebenfalls gut vor Wind und Wetter geschützt.
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