Freitag, 13. Januar 2012

Parkett Verlegerichtung

Parkett Verlegerichtung Leo High Heels
Die richtige individuelle Richtung vorgeben

Ein wichtiges Thema, welches Sie sich unbedingt vor dem Verlegen von Parkett oder auch Laminat widmen sollten, ist die Verlegerichtung des Holzes.

Wenn Sie „normales“ Parkett besitzen, d.h. die Oberflächen der Dielen sind in 1- (Landhausdiele), 2-, 3- Stab- (Schiffsboden) oder Fineline- Optiken gestaltet, dann ist dies besonders wichtig.

Vielleicht sind Sie fußballinteressiert und kennen die Vielfalt an Trikots der einzelnen Vereine. Diese sind, neben der Unterscheidung gegenüber anderen Mannschaften, die eigenen Markenzeichen des jeweiligen Teams. Sie sollen weltweit erkannt und bekannt werden, somit ihre eigene Note zeigen. Viele dieser Vereine benutzen dabei für ihr Trikots Streifen in unterschiedlichen Ausrichtungen. Längsstreifen, z.B. bei Vereinen von Juventus Turin (schwarz-weiß) oder CF Barcelona (rötlich-blau), machen „schlanker“. Querstreifen, z.B. von Celtic Glasgow (grün-weiß) machen die Figur breiter. Streifen in diagonaler Form, z.B. von River Plate Buenos Aires (roter Streifen- weißer Untergrund), sollen das gewisse Etwas hervorheben.

So ähnlich ist es auch mit der Verlegerichtung bei Parkett.
Die Proportionen des Raumes lassen sich durch die Verlegerichtung betonen. Sie verstärken oder schwächen die vorgegebene Raunform, je nach individuellem Bedürfnis.  Die meisten Parkettliebhaber legen ihren Bodenbelag parallel zum Lichteinfall bzw. zum Grundriss des Raumes. Bei einem Raum mit einer Fensterfront wird somit von der Tür zum Licht verlegt. Dies hat den Vorteil, dass der Raum größer und quadratischer wirkt. Zudem wird so der Schattenwurf vermieden, als wenn das Parkett quer zum Licht verlegt wird. Die kleinen Höhenunterschiede, die jedes Parkett besitzt, und die Sicht auf die Fugen werden dadurch reduziert bzw. durch das Licht ausgeglichen. Manche möchten aber gerade aus diesem Grund eine Querform des Parketts. Es soll das Zimmer kompakter machen. Wenn Sie diese Variante bevorzugen, beachten Sie bitte, dass die Möbel, die anschließend in den Raum gestellt werden, die „Enge“ noch verstärken. Dies sollte wirklich nur bei großen und breiten Räumen in Erwägung gezogen werden.

Einige Räume besitzen aber mehrere Fensterfronten bzw. sind asymmetrisch geschnitten. Wie sollte man da am besten vorgehen? Hier empfiehlt sich zuerst nach der Hauptlichtquelle sich zu orientieren und von da ab das Parkett „längs“ zu verlegen. Bei solchen Begebenheiten kommt dann eine diagonale Ausrichtung zum Vorschein, die dem Zimmer eine interessante Note gibt. Der Verschnitt des Holzes kann hier aber größer sein, da an den Wänden unterschiedliche Längen und Breiten verlegt werden müssen. Dazu ist der Arbeitsaufwand meist höher. Einige Besitzer von Räumen mit einem Rechts- bzw. Linksknick ändern auch die Richtung beim Parkettverlegen. So wird der natürlichen „Flucht“ nachgegangen.

Egal, wie Sie sich entscheiden, im Endeffekt muss es Ihnen gefallen. Es gibt sogar Leute, die z.B. ab der Mitte eines rechteckigen Raumes die Richtung komplett ändern, um so eine bewusste optische „Brechung“ hervorzurufen.

Es ist wie bei Ihrem Lieblingsfußballverein. Er bzw. das Parkett muss Ihnen gefallen.
Dann werden Sie auch noch die nächsten Jahre Ihrem Verein und Ihrem Parkett treu sein.
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