Montag, 9. Januar 2012

Sauna Benimmregeln

Benimmregeln für die SaunaAuch wenn die Sauna zu Hause steht, ist richtiges Benehmen essenziell

Überall da, wo Menschen zusammenkommen, müssen gewisse Grundregeln für ein angenehmes Miteinander eingehalten werden. Das gilt erst recht für die Sauna, wo wir es mit einer äußerst speziellen Situation zu tun haben: Unter extremen Temperaturen und auf kleinstem Raum versammeln sich fremde Personen, die zu allem Überfluss nur mit dem Nötigsten bekleidet sind. In der öffentlichen Sauna ist es daher wichtig, die Sauna-Etikette einzuhalten, damit die Gemeinschaft die Schwitzkur genießen kann und der Einzelne von einer Blamage verschont bleibt.

Selbstverständlich kann man die Dinge entspannter angehen, wenn die Sauna privat zu Hause genutzt wird. Doch auch in diesem Fall gibt es Regeln, die Gastgeber und Gäste unbedingt beachten sollten – vorausgesetzt, der erste gemeinsame Saunagang soll nicht der letzte sein.

Textilfrei baden
Dass man die Sauna höchstens mit einem Handtuch bekleidet betritt, hat nichts mit Fleischbeschau zu tun, sondern mit Hygiene. Badebekleidung hat in der Sauna nichts zu suchen. Denn wenn diese aus synthetischem Material besteht, können in der Hitze ungesunde Dämpfe freigesetzt werden. Man tut sowieso gut daran, so viel Haut wie möglich zu zeigen: Je mehr unbedeckte Fläche, desto besser verdunstet der Schweiß, der den Körper kühlt. Und wer will zwischen Haut und Kleidung schon freiwillig einen attraktiven Nährboden für Pilze und Keime herstellen? Genieren Sie sich nicht – Sie sind sicherlich nicht die erste Person, die Ihr Gegenüber in seinem Leben (halb-)nackt sieht.

Keine Haut aufs Holz

Sie möchten den Saunagang lange in Erinnerung behalten. Dem Gastgeber geht es bestimmt ähnlich. Bitte sorgen Sie dafür, dass dies aber nicht wegen der Schweißflecken passiert, mit denen Sie sich auf seiner Saunabank verewigt haben. Hier gilt der Merksatz „Keine Haut aufs Holz.“ Bringen Sie deswegen ein Handtuch mit, das groß genug ist, Ihren Schweiß problemlos aufzufangen. Dass es tabu sein sollte, fremde Handtücher „anzuschwitzen“, müssen wir wohl nicht extra erwähnen.

Distanz wahren
Auch noch so gut miteinander befreundete Saunagänger nutzen den vorhandenen Platz voll aus. Gerade in der Sauna sollte man die Privatsphäre seiner Mitmenschen doppelt respektieren und den sonst üblichen Körperabstand vergrößern.

Vor dem Aufguss fragen
Sie sind Saunabesitzer und lieben besonders den Aufguss? Daran ist nichts auszusetzen. Wenn Sie aber gemeinsam schwitzen, erkundigen Sie sich vorher bitte, ob Ihre Bekannten diese Leidenschaft teilen. Denn der Aufguss ist nicht jedermanns Sache. Erst recht nicht, wenn ätherische Öle mit im Spiel sind. Und für die Kollegen auf der oberen Bank wird es dann heißer, als Sie weiter unten sitzend glauben wollen.

Kein falscher Ehrgeiz
In öffentlichen Saunen wird es nicht gern gesehen, wenn man das Schwitzzimmer innerhalb kürzerer Zeit mehrmals verlässt und wieder betritt. Trotzdem ist Ihre Gesundheit wichtiger. Achten Sie stets auf die Signale Ihres Körpers und verlassen Sie die Sauna, sobald Sie sich unwohl fühlen. Beim Schwitzen im Privaten kann schnell falscher Ehrgeiz aufkommen, der dazu führt dass man seine Grenzen überschreiten möchte. Sie müssen Ihrem Bekannten aber nichts beweisen, bloß weil Sie seine Sauna nutzen.

Zwiebeln und Knoblauch vorher meiden
Beides ist zugegebenermaßen sehr lecker, kann aber während des Saunagangs zu Geruchsbelästigung aus allen Poren führen. Vermeiden Sie am besten schon einen Tag vorher, Zwiebeln und Knoblauch zu essen.

Beherzigen Sie unsere Tipps und denken Sie immer daran: Wer eine Sauna besitzt, kann sich immer aussuchen, mit wem er Sie nutzen möchte.
Reaktionen:

1 Kommentare:

Cloudrunner hat gesagt…

Jetzt weis ich, wie ich mich in der Sauna verhalten muss!

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