Mittwoch, 11. Januar 2012

Sauna Brandschutz

Saunieren, ohne sich unnötig in Gefahr zu bringen

Die Sauna für zu Hause ist ein Quell der Gesundheit und Entspannung. Dennoch müssen wir uns immer vor Augen halten, dass eine Sauna gleichzeitig eine potenzielle Gefahrenquelle ist: Wo sich extreme Hitze entwickelt, die unmittelbar auf Holz trifft, sollte immer Vorsicht geboten sein, damit kein Brand entsteht. Doch seien Sie beruhigt: Die Sicherheitsstandards der Hersteller sind heutzutage sehr hoch. Wenn Sie eine Markensauna kaufen, die ein entsprechendes Prüfsiegel trägt, sind Sie auf der sicheren Seite. Lassen Sie sich von Horrormeldungen über brennende Wohnhäuser in den Nachrichten nicht den Spaß an der Schwitzkur nehmen: Der Großteil aller Saunabrände entsteht durch krasses Fehlverhalten der Nutzer. Unser Ratgeber hilft, ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten und Ihnen ein sorgenfreies Leben als Saunabesitzer zu bereiten.

Die wichtigste Regel: Höchste Vorsicht, wenn es um den Ofen geht! Er ist nicht dazu da, Handtücher oder Textilien zu trocknen. Wer trotzdem etwas darüber hängt, fordert das Unglück geradezu heraus, da sich in kürzester Zeit Feuer entzünden kann. Wir empfehlen, die Gitter des Ofens schräg zu installieren beziehungsweise ihn so zu verkleiden, dass Badetücher und Co. erst gar keinen Halt finden und automatisch herunter rutschen. Einen Stein- oder Holzofen dürfen Sie nur in Betrieb nehmen, wenn er ordnungsgemäß gefüllt ist, das heißt nicht zu voll und nicht zu leer.

Der Aufguss wird von vielen als Höhepunkt des Saunagangs angesehen und zum Teil regelrecht zelebriert. Unsachgemäß angewendet kann er aber viel Unheil anrichten. Von daher: Bitte benutzen Sie ausschließlich dafür vorgesehene Konzentrate, die Sie mit Wasser verdünnt haben. Niemals andere Substanzen oder unverdünnte Mittel auf die Steine schütten – das kann in einer Stichflamme resultieren!

Wer die Sauna nutzen möchte, tut gut daran, vorher einen prüfenden Blick in sie zu werfen. Nicht, dass sie gerade jemand als Lagerraum für leicht brennbare Gegenstände missbraucht.  Schon während des Aufheizvorgangs sollte man seine Sauna immer im Auge haben. Falls Sie Ihren elektrischen Saunaofen über einen Wandschalter im Raum aktivieren, dann kennzeichnen oder schützen Sie ihn entsprechend. So mancher hat schon im Glauben, den Lichtschalter betätigt zu haben, die Sauna in Gang gesetzt und dann das Haus verlassen. Was dann passiert ist, können Sie sich vorstellen…

Wir von „Gut Holz!“ raten dringend, die Sauna von einem Profi aufbauen zu lassen. Sie riskieren etwa beim Hantieren mit Starkstrom nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch Ihr Zuhause. Unser Tipp: Viele Händler bieten zusätzlich einen Montageservice zum Festpreis, der schnell, günstig und sicher ist und sich absolut lohnt – informieren Sie sich! Sollten Sie sich trotz allem unbedingt alleine ans Werk machen: Achten Sie auf genügend Abstand zwischen verlaufenden Kabeln und vorgesehenen Schraubenlöchern. Die Kabel müssen unbedingt unbeschädigt bleiben und dürfen im Falle der Temperaturfühler noch nicht mal einen Knick haben. Nur dann ist gewährleistet, dass eine sichere Hitze entsteht. In Infrarotkabinen darf nur dann gebadet werden, wenn alle Wärmestrahler in einwandfreiem Zustand sind und nicht von Gegenständen verdeckt werden – ansonsten besteht akute Brandgefahr.

Brechen Sie im Zweifel Ihren Saunagang lieber ab und rufen Sie einen Fachmann, wenn Ihnen etwas Ungewöhnliches bemerken.

Sie sehen: So lange man nicht grob fahrlässig handelt, steht dem sorgenfreien Wärmegenuss nichts im Wege. Bleiben Sie immer in Saunanähe, kontrollieren Sie Innenraum und Ofen, befolgen Sie die Aufguss-Richtlinien, sichern Sie mögliche Gefahrenquellen und vertrauen Sie auf den Fachmann! Denn wir wollen, dass Sauna und Infrarotkabine Ihnen nur Gutes bringen!
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