Montag, 6. Februar 2012

Die etwas andere „Karteikarte“

Bambus ParkettbodenBambus Parkett – das ist ja wohl die Härte!

Eine der edelsten Parkettsorten, die man sich nach Hause holen kann, ist das Bambus Parkett. Schon die Alten Ägypter waren von der Bambus Pflanze sehr angetan und verwendeten sie unter anderem als Bodenbelag.

Bambus ist eines der härtesten Hölzer; nein, falsch! Es ist kein Holz. Es ein Gras. Aber ist dennoch besonders hart und stabil, so wie Holz.
In der freien Natur können Sie im wahrsten Sinne des Wortes Bambus beim Wachsen zusehen und zuhören.
Bambus kann bis zu einem Meter am Tag wachsen. So kann diese Pflanze über 35 Meter hoch werden und einen Umfang von bis zu 80 Zentimeter bekommen. Schon nach einigen Monaten ist das Gras „ausgewachsen“. Es kann dann aber nicht gleich geerntet werden und muss noch vier bis fünf Jahre verholzen, bevor es bereit zur Verarbeitung ist. Damit ist es aber nicht abgestorben. Bambus wächst direkt wieder nach. Statistisch gesehen kann eine einzige Bambusstange in 35 Jahren 15 Kilometer an verwertbarem Material produzieren.

Für viele spielt Umweltbewusstsein eine große Rolle beim Parkett Kauf. Exotische Tropenhölzer sind dann tabu, weil es ein Bodenbelag aus garantiert nachhaltiger Forstwirtschaft sein soll. Bambus Parkett ist in dieser Hinsicht ideal: Kaum eine Pflanze wird so streng kontrolliert und bei kaum eine Pflanze wird das Nachwachsen so stark vorangetrieben. Durch seine Härte und sehr schöne helle Farbe wird Bambus auch in Deutschland für die Parkettverlegung immer beliebter.

Da Bambus ein Gras ist, benötigt es ein außergewöhnliches Herstellungsverfahren, um zu Parkett zu werden: Die Rohre werden aufgeschnitten, überschüssige Reste entfernt und unter Druck verleimt.
Trotz der vielen einzelnen feinen Streifen, aus denen es besteht, braucht sich die Nutzschicht von Bambus Parkett nicht hinter der seiner hölzernen Kollegen verstecken. Je nach Dicke kann man sie mehrmals abschleifen und die Oberfläche mehrmals veredeln.

Da die Oberfläche äußerst hart und dadurch strapazierfähig und widerstandsfähig ist, können weniger Verformungen entstehen. Ebenso hat dieses „Grasparkett“ ein sehr geringes Quell- und Schwindverhalten. Dies bedeutet wiederum, dass Bambusparkett sehr langlebig ist, was zur Folge hat, dass Sie weniger Renovierungsaufwand mit diesem Boden haben - sie sehen, warum schon bei den Pharaonen Bambus sehr angesagt war.

Vorsicht! Bitte nicht Ihre Frau über das Parkett mit 10-Pfennig-Absatz-Stöckelschuhen laufen lassen. Das hält selbst das stärkste Parkett nicht aus! Auch im Hinblick auf die Verlegearten gleicht das Parkett aus Bambus dem aus Holz. Entweder wird es vollflächig verklebt oder schwimmend verlegt. Wenn es nicht bereits Fertigparkett ist, wird es anschließend noch oberflächenveredelt. Hier versiegelt man den Boden entweder mit Lack oder mit Öl.

Sie können Bambus Parkett als 2-Schicht-, 3-Schicht- oder Massivparkett erwerben. Massivparkett ist die edelste, nobelste, aber auch stabilste Variante. Es ist selbstverständlich aber auch teurer als die Mehrschichtparkette, die eine Nutzschicht aus Bambus besitzen.

Viele Gründe also, sich für Bambus Parkett zu entscheiden. Einen hätten wir fast vergessen: Es sieht einfach toll aus! Die elegante helle Farbe, kombiniert mit der besonderen Optik der Rohre, die in ausgewogenen Intervallen Verdickungen aufweisen, macht Bambus Parkett so einzigartig.

Bambus Parkett ist Gras in seiner wohl schönsten Form!
Reaktionen:

1 Kommentare:

Nancy hat gesagt…

Hallo!
Freue mich so sehr, dass ich diesen tollen Blog gefunden habe. Sehr informativer und interessanter Artikel.

Beste Grüße, Nancy!

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