Freitag, 2. März 2012

Fasssauna

Fass, sitz, platz!

Dies Begriffe kennen Sie, wenn es sich um den besten Freund des Menschen, den Hund, dreht.
Aber nein, in diesem Post wird nicht über Hundedressur geschrieben, sondern hier handelt es sich um eine derzeit sehr angesagte Form einer Sauna: der Fasssauna.

Keine Angst, wir wollen Sie nicht in die Tonne kloppen. Das sollten Sie schon freiwillig tun. Denn die Vorteile einer Fasssauna sind vielfältig.

Fasssaunen können überall platziert werden. Warum? Da Sie die Möglichkeit haben entweder mit einem Elektroofen oder mit einem Holzofen das Innere zu erhitzen. Die Fasssauna mit elektrischem Ofen bietet Ihnen den Vorzug, dass sie schnell erhitzbar ist und sie schnell ins Schwitzen kommen. Ob in einem Raum, im Keller oder in der Nähe vom Haus: dieser Saunatyp ist schnell anzuschließen und man kommt leicht ins Schwitzen. Für Saunapuristen ist dagegen die holzbefeuerte Fasssauna das A und O. Sie bekommen neben dem Saunieren das Ritual des Anheizens mit uriger Atmosphäre inklusive. Ein weiterer Vorteil der Holzofenfasssauna (so ein Wort kann nur die deutsche Sprache erschaffen) ist, dass Sie diese hinstellen können, wohin Sie wollen.

Bei beiden Typen haben Sie aber durch die Rundungen Gewissheit, dass sich die Hitze optimal im Raum verteilt. Keine Ecken und Kanten an dem die Luft anecken und anstoßen kann; Sie übrigens auch nicht.

Sie können, wie bei fast allen Saunatypen im privaten Bereich, sich Ihre Traumsauna in runder oder ovaler Form entweder von einem Montageservice aufstellen lassen oder diese selbst aufbauen.
Hergestellt wird eine Fasssauna aus ca. 200 Teilen. Generell wird Nordische Fichte als Bauholz verwendet, am besten mit engen Jahresringen, mit wenigem Harzaustritt. Lassen Sie sich das gehobelte Holz auf die gewünschte Größe zuschneiden. Die Profile sollten schon ausgefräst sein, damit die Dauben (Längshölzer bei der Fassfertigung) nur noch zusammengesteckt werden. Die Oberfläche der Fasssauna sollte abgeschliffen sein. So ist diese schön glatt und Schliffer werden vermieden.
Bitte verwenden Sie für die Innenausstattung wie Bänke, Lehnen usw. anderes Holz, welches besser für den Kontakt mit dem Körper passt. Sie wollen sich ja nicht verbrennen. Dazu empfiehlt es sich, einfach auf unserer Seite Saunaholz Teil 2 vorbeizuschauen.

Falls Sie vorhaben, Ihre Fasssauna im Freien aufzustellen, denken Sie bitte an ein Dach. Holz lebt und durch Dehnen und Zusammenziehen des Holzes infolge von Witterungseinflüssen können Risse entstehen. Ein schönes Dach bringt Ihnen dazu noch den besonderen Guck.

So, genug vom „Fassaufmachen“. Wenn Sie die Chance haben, in einer Fasssauna zu schwitzen, probieren Sie dies auf jeden Fall aus. Sie werden sich vor Begeisterung kugeln.

Genug geschrieben, jetzt muss ich mit Pfiffi Gassi gehen. „Fass, sitz, platz!“
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