Mittwoch, 16. Mai 2012

Terrassenholz Trend 2012

Schwieriges Thema. Wenn man im Internet nach Trends für Terrassenhölzer sucht, bekommt man ganz unterschiedliche Meinungen. Je nach vorhandener Lagerware „verkaufen“ die einzelnen Shops ihre Terrassendielen als den ultimativen Trend.

So kommt es vor, dass einige besonders Tropenhölzer wie Bangkirai oder Massaranduba, andere Thermohölzer und wieder andere einheimische Hölzer wie Lärche oder Kiefer oder gar WPC an den Mann/ die Frau bringen wollen.

Kurz gesagt, es ist ähnlich wie bei im Bereich Bodenbelag Trend 2012: der persönliche Eindruck und die individuellen Vorlieben sind ausschlaggebend.

Natürlich gibt es immer ein paar Orientierungspunkte, die man gegenseitig abwägen sollte. Diese möchten wir Ihnen kurz auflisten.

    Preis: Terrassendielen aus einheimischen Hölzern sind generell am günstigsten, da diese aber auch u.a. nur eine mittlere und niedere Resistenzklasse besitzen. Für Thermohölzer und exotische Terrassendielen muss mit deutlich höheren Preisen gerechnet werden.

    Optik: Generell besitzen Thermohölzer und exotische Hölzer einen wärmeren, „runderen“ und „fülligeren“ Farbton. Je nach Holzsorte reicht dieser von Dunkelbraun bis hin zu schönem Rot
.
    Haltbarkeit: Tropische Hölzer, Thermohölzer und Terrassendielen aus WPC sind am belastbarsten und halten am längsten. Ca. 20 bis 25 Jahre können sich die Besitzer an solchen Terrassenhölzern erfreuen.

    Barfußkomfort: Tropische Hölzer wie Ipe, Massaranduba, Cumaru, Garapa und Mandioqueira sowie Thermohölzer sind so gut wie splitterfrei und geben eine angenehme Wärme an die Füße ab. Bei Bangkirai und einheimischen Hölzern besteht die Gefahr von Splittern. WPC Terrassendielen können sich übermäßig aufheizen.

    Nachhaltigkeit: Einheimische und nordische Hölzer, Thermohölzer aus einheimischen Regionen und WPC unterstützen generell den nachhaltigen Forstbau und sind diesbezüglich relativ unbedenklich. Exotische Hölzer sollten mit Zertifikaten ausgewiesen sein, die auf die Nachhaltigkeit verweisen (zum Beispiel FSC und PEFC). Gerade bei Bangkirai, das hauptsächlich aus Indonesien stammt, ist die Gefahr groß, dass dieses Holz aus dem Raubbau stammt.

Sie sehen, jede Holzsorte besitzt seine jeweiligen Vor- und Nachteile. Hier kommen die eigenen, individuellen Vorlieben und das nötige „Kleingeld“ ins Spiel. Hat man Kinder, sollte besonders auf den Barfußkomfort wegen der Splitterfreiheit geachtet werden. Kann nur ein kleines Budget gestemmt werden, sind wohl Terrassendielen aus einheimischen Hölzern die erste Option. Legt man den größten Wert auf Langlebigkeit, liegen Tropenhölzer, WPC Terrassendielen und Thermohölzer weit vorne und, und, und

Wir geben kleine Anregungen und Tipps und Sie entscheiden! Viel Spaß beim Aussuchen Ihres persönlichen Terrassenholzes!
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