Mittwoch, 16. Mai 2012

Terrassenhölzer Teil 3

Im heutigen Post zum Thema „Terrassenhölzer“ dreht sich alles um Thermohölzer und zwei Holzarten, die nicht in unseren oder in exotischen Regionen herkommen, Eukalyptus vom 5. Kontinent und Zeder aus Nordamerika.

Alle bestechen durch ihr geringes Gewicht. Thermohölzer sind vorbehandelt. Durch Erhitzung auf mindestens 160 Grad Celsius wird die Gefahr von Schimmel- und Pilzbefall auf ein Minimum reduziert. Sie bekommen so gut wie kaum Risse und sind sehr dauerhaft und stabil. Harz tritt so gut wie nie aus. Thermoholz kann zudem auch den direkten Kontakt mit  Erde oder Wasser sehr gut „verdauen“.

Thermohölzer und andere:


Eukalyptus
Zeder
Thermoesche
Thermokiefer
Herkunftsregionen
Australien
Nordamerika
Mitteleuropa
Nordeuropa (Skandinavien)
Resistenzklasse
I bis II
III
I
II
Härte
hart
weich
mittel
mittel
Astgehalt
keine
keine
astarm
fein- bis grobastig
Rissigkeit
mittel
gering
gering
gering
Verzug
hoch
gering
gering
gering
Harz
keine
keine
keine
keine
Bearbeitungsgrad
schwer, vorbohren
mittel, vorbohren
leicht, vorbohren
gut,
vorbohren empfohlen
Schwind- und Quellverhalten
hoch
gering
gering
gering
Außenbereich-
tauglichkeit
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
Anstrich
sehr gut
gut
mittel
gut
Abstand Unterkonstruktion


20 mm: 40-
45 cm

25 mm: 40-
45 cm

mögliche austretende Stoffe
Harz
keine
in den ersten Monaten bräunliche Inhaltsstoffe
keine
ca. kg/ m³
750 kg
400 kg
600 kg
600 kg
Vorteile allgemein
- leicht bearbeitbar
- gute Statik (mit Leimbinder)
- Preis-
Leistung
- wenig Rissbildung
- weniges Quellen und Schwinden
- leichtes Holz
- sehr langlebig
- gute Statik
- wenig Rissbildung

- sehr langlebig
- gute Statik
- wenig Wasseraufnahme

(Angaben ohne Gewähr)


Eukalyptus







Thermoesche







Thermokiefer







Zeder







 
Wir hoffen, Ihnen anhand der Tabellen wichtige Kriterien für die Auswahl Ihres individuellen Terrassenholzes geben zu können. Da dürfte für jeden Geschmack bestimmt das Richtige dabei sein.

Ach ja. Eine Besonderheit fehlt noch, wenn es um Terrassenholz geht. Bald werden wir Sie auch genauer über WPC- Terrassendielen informieren. Eine Holzverarbeitung, die in den letzten Jahren immer populärer und vermehrt zum Einsatz kommt.

Freuen Sie sich auf eine neue Ausgabe, wenn es wieder heißt: Welches Terrassenholz hätten Se denn gern’?
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