Mittwoch, 6. Juni 2012

Prognose: Polen – Griechenland

Das Eröffnungsspiel der Europameisterschaft 2012 scheint eine eindeutige Angelegenheit zu werden. Nicht nur der Heimvorteil spricht für das polnische Team. Auch wenn wir die einzelnen Holzkriterien der beiden Länder miteinander vergleichen, dann kann es nur einen Sieger geben: Polen.

Im Verhältnis Fläche des Staates zur Bevölkerungsanzahl sind beide Länder relativ identisch (Polen: ca. 38,5 Mill. Einwohner, 312.685 km² Fläche; Griechenland: ca. 10,8 Mill. Einwohner, 131.957 km² Fläche).

Polen
Polen überzeugt vor allem durch seine hohe Walddichte. Fast 30 Prozent Polens sind mit Wald bedeckt. Dabei sind je nach geografischer Lage sowohl Nadel- als auch Laubbäume in großer Anzahl und vielen Arten anzutreffen.
Positiv hervorzuheben ist das Gebiet im Nordosten Polens, an der Grenze zu Weißrussland liegend. Dort findet sich der größte noch erhaltende Urwald Europas. Auf über 1200 km² Fläche (inklusive Weißrussland) sind hier Laubwälder wie Linden, Buchen und Eichen zu bestaunen, die bis zu 400 Jahre alt sind.

Griechenland
Ursprüngliche Wälder in Griechenland findet man leider nur noch selten. Schon in der Antike wurde ein Großteil der Bewaldung abgeholzt. Viele Gebiete wurden durch Erosionen kahl und öde. Nur einige Hartlaubgewächse wie Lorbeer-, Johannisbrot- oder Erdbeerbäume konnten dort Fuß fassen.
Bekannt ist Griechenland durch seine Aufforstungen von Nutzpflanzen wie Olivenbäumen, Pinien und Zypressen, die auch ein großer Exportschlager sind. Holz dient somit vorrangig wirtschaftlichen Interessen.

Darum lautet unser holzstich-Tipp:
Polen – Griechenland     4:1
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